Katzenfamilie fast verhungert aufgefunden! Veterinäramt gibt die Tiere den Besitzern zurück!!!!!
Am 25 Juni reiste eine Famlie aus L**** in den Sommerurlaub. Wahrscheinlich liegen sie jetzt irgendwo am Strand, genießen ein Eis und gehen dann wohl noch am Abend lecker essen. Ihre drei Katzen, eine Katzenmutter mit zwei Katzenbabies, liessen sie zu Hause zurück.
Eingesperrt in einer Art Abstellküche, ein Waschbecken mit abgestandenen Wasser, eine fast leere Schale mit Trockenfutter, zwei schon völlig zugeschiessene Klos fand das Veterinäramt Nienburg zusammen mit der Polizei Inspektion Nienburg und den herbeigerufenen Tierheimmitarbeiter 12 Tage später vor. Welcher Engel den Tipp gab, wissen wir nicht. Aber eines steht fest: Ohne den Hinweis wäre mindestens ein Tier wenig später verstorben!
Die Katzenmutter gab keine Milch mehr, eines der kleinen Katzenkinder lag mehr tot als lebendig auf dem Boden (die Kitte ganz rechts auf dem Bild). Die Bilder der Tiere wurden wenige Stunden später nach der Rettung aufgenommen. Nur mit unguten Gefühlen verliessen wir am Abend des 7.7. das Tierheim. Zwar trank die kleine Kitte schon selbstständig und frass das Futter, aber dennoch ….
Wir richteten uns schon darauf ein, das die kleine Katze am nächsten Tag tot im Zwinger liegen würde. Aus Erfahrung wissen wir, dass hier auch kein Tierarzt der Welt mehr helfen kann. Sie ist einfach zu klein.
Mein Gott, wieviele Tiere sitzen gerade in diesem Moment irgendwo eingesperrt, vom Menschen beabsichtigt oder nicht, und drohen zu sterben?
Nachtrag: 3 Tage später. Überlebenswille und/oder die Zaubermilch von Cimi-Lac haben es möglich gemacht. Allen geht es gut und die Kleinen fangen an zu spielen. Jetzt warten wir auf die Ermittlungsergebnisse der Behörden bezüglich des Vorfalls.
Nachtrag 4: DAS VETERINÄRAMT GIBT DEN BESITZERN DIE TIERE WIEDER ZURÜCK !!!! Der 12 jährige Junge ist verantwortlich für die Tiere und sollte sich um eine Betreuung für die Katzen kümmern. Er log seine Mutter an, ein Freund würde sich um die Tiere kümmern, wenn sie im Urlaub seien, sperrte aber die Katzen in einen Raum mit einem Waschbecken voller Wasser (wie sollten daraus je die Kitten trinken???? Die Mutter gab keine Milch mehr, als sie im Tierheim ankam!!!), nur einer Packung Trockenfutter FÜR 3 WOCHEN und zwei Katzenklo´s. Die Eltern versäumten ihre Führsorgepflicht für die Tiere und kontrollierten ihren Sohn nicht, sondern man fuhr sorgenfrei in den Urlaub. (Sorry, aber die Stelle kauf ich den Eltern nicht ab, dass sie nichts davon wußten!).
Nur weil die Mutterkatze verzweifelt kratzend am Fenster in dem verlassenden Haus gesehen wurde, wurden die Behörden eingeschaltet.
UND JETZT BEKOMMT DER JUNGE DIE TIERE ZURÜCK.
Zitat der Behörde: „Ist ja noch mal gut gegangen und kein Tier ist gestorben.“
Ja, aber nur, weil ein Tierpfleger sich 2 Tage lang fast stündlich um die kleinste Kitte gekümmert hat!
Nachtrag 5: Der Besitzer hat die Tiere abgeholt.
Hallo,
ich kann das gar nicht glauben, was ich hier lese. Unfassbar, was ist denn da bei euch los in Nienburg?
cu
1Chris
Wie kann man der Familie die Katzen wieder überlassen, das kann nicht wahr sein.
2Ich überlege, ob ich nicht einen Leserbrief an „Die Harke“ schreibe. Würden Sie das für richtig halten?
Liebe Grüße
Ingrid
Soviel zum Tierschutz in Deutschland! Und wir wollen zivilisiert sein? Hier sieht man mal wieder ganz klar, dass Tiere doch nur eine „Sache“ sind. Ich würde den betreffenden Jungen und seine Eltern auch gene mal drei Wochen bei 2 Liter Wasser und drei Scheiben trocken Brot einsperren. Mal sehen, wie die das finden..
Mir wird ganz schlecht bei solchen Meldungen. Zum einem aus Wut über die Familie und zum anderen aus Hilflosigkeit, dass man die nicht dafür drankriegen kann.
3Oh Gott, da läufts mir eiskalt den Rücken runter wenn ich SOLCH eine Ungeheuerlichkeit lese!!! WIE kann so etwas sein???? Ich würde vorschlagen, man sperrt die Verantwortlichen vom Veterinäramt gleich mit ein…3 Scheiben trockenes Brot sollte doch auch noch für einige Leute mehr reichen,oder?!?!
Sorry, aber ich kann es einfach NICHT BEGREIFEN!!!!
Traurige Grüße
Carolin
P.S. Ein riiiiesen Lob an alle Tierheimmitarbeiter, die sich SO selbstlos für diese armen Kreaturen einsetzen!!! HUT AB!!!
4Die Ignoranz des Veterinäramtes ist schockierend und tierverachtend! Das gehört an die Öffentlichkeit, deshalb wäre ein Leserbrief der erste Schritt. Die Meldungen über Verwahrlosungen und dilettantische Tiervermehrungen häufen sich.
Das ist kein Wunder,
a) wenn man – wie in diesem Fall – die Katzenpflege einem pubertierenden Knaben überlässt
b) wenn das Wort „Fürsorgepflicht“ für Eltern + Veterinärämter ein Fremdwort ist.
Ich hoffe sehr, dass die kleine Katzenfamilie in sehr naher Zukunft bei liebevollen Menschen ein lebenslanges Zuhause findet.
5Hätte man die Katzen nicht schnell „versehentlich“ vermitteln können?!!
Ich hoffe, die sogenannten Tierfreunde haben außer den entstandenen Kosten wenigstens eine saftige Geldstrafe (z. B. zahlbar an das Tierheim Drakenburg) aufgedrückt bekommen, denn wenn es an den Geldbeutel geht, werden manche Leute endlich wach.
Gruß Kali
Übrigens – eure Datenschutzbestimmungen sind nicht abrufbar, da erscheint eine bekloppte Werbung!
6Das Tierheim Drakenburg genießt das Vertrauen vom Veterinäramt Nienburg. Dieses möchten wir nicht missbrauchen. Wir hoffen in dem Fall auf die Kompetenz und angemessende Härte der Behörden in dem Fall.
Den Fehler mit den Datenschutzbestimmungen kann ich nicht bestätigen, könnten sie mir bitte einen aussagekräftigen Screenshot an helkeromann@gmx.de schicken? Danke
Lg
7Helke Romann